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Es ist erstaunlich, wie sich menschliche Entschlüsse durch einen Blick in Hundeaugen verändern können! So auch die der Familie K., die sich nach dem Tod ihres letzten Tierheimhundes vorgenommen hatte, nun ohne Vierbeiner weiterzuleben. Sie hatte sich ganz gut damit abgefunden bis eines Tages das Frauchen am Wochenende fort war und Herrchen am Samstag allein die Zeitung las.
Da springt ihn doch auf „unserer“ Seite ein zartes, wuscheliges blondes Hundemädchen an, das ihn an einen seiner liebsten Hunde erinnert. Dieses Tierchen muss er sich wenigsten anschauen! Der Weg zum Tierheim ist nicht weit aber als er Mona sieht, ist er erschüttert. Er erfährt, dass das zitternde Bündelchen mit den schreckgeweiteten Augen mit seinen acht Monaten schon zum dritten Mal weitergereicht wird. Ihre Behinderungen haben ihr Menschen wohl durch Tritte zugefügt. Sie kann nicht richtig laufen und befindet sich in einem Zustand dauernder Panik.
Als er sie auf den Arm nimmt, wehrt sie sich nicht und für ihn steht fest: Dieser Hund ist mein Hund. Es gibt kein Zurück. Dann ist halt SIE unser letzter, denkt er. Es gibt auch keine Diskussionen, als Frauchen heimkommt, denn auch sie ist von dem Leid in den Hundeaugen überwältigt.
Seit zwei Jahren ist Mona nun bei ihnen. Mit viel Einfühlungsvermögen ist aus ihr ein glücklicher Hund geworden, der aber immer noch besondere Zuwendung braucht. Alleine bleiben kann sie noch nicht und so ist sie dabei wo immer die Familie hingeht. Am liebsten ist sie mit ihren beiden Menschen daheim. Dann ist sie ein lustiger, problemloser Hund, der spielt und springt und rennt so gut es mit der Behindrung möglich ist - ein junger Hund, ein lachender Hund.
Drum denkt dran, liebe Leser, so wie ich und Mona auf unsere Menschen gewartet haben, so wartet vielleicht Eure Hund im Tierheim genau auf Euch.
Habt Ihr schon einmal einen Hund während einer Reise „verloren“?
An einem regnerischen Wochenende kommen Rita und Erich von Giessen in den schönen Kitzinger Landkreis, um ihre Familie zu besuchen. Natürlich haben sie auch Kessi, ihr samtschwarzes Spitzhündchen dabei.
Auf dem Heimweg am Sonntag gießt es wie aus Kannen, als kurz vor der Mainbrücke die Scheibenwischer am Auto aussetzen. Erich steigt aus und versucht, sie zu reparieren. So ein Mist, nichts zu machen! Sie fahren zur nächsten Tankstelle. Während Erich um Hilfe bittet, dreht Rita sich im Auto nach hinten, um Kessi ein bisschen zu kraulen und mit ihr zu reden. Hey! Kein Hund! Der Rücksitz ist leer!
Sie springt aus dem Auto, rennt zu Erich. „Ist Kessi bei dir?“ „Nein, wieso?“ „Sie ist weg! Sie ist nicht im Auto!“. Die Aufregung ist groß. Ob sie den Hund wohl versehentlich bei den Eltern „vergessen“ haben? Das gibt’s doch nicht!
Als das Auto repariert ist, fahren sie langsam den Weg zurück, den sie gekommen sind, biegen nach links von der Mainbrücke ab. Noch ein paar Meter...
Und da sitzt ein kleiner, schwarzer Hund. Tropfnass. Traurig. Zitternd. Autos fahren einen Bogen drum herum, denn Kessi sitzt genau auf Erichs Fußspur, wo er ausgestiegen ist, um nach den Scheibenwischern zu sehen. Keinen Zentimeter ist sie abgewichen. Dicht rollen die Autos an ihr vorbei, bespritzen sie zusätzlich zum strömenden Regen.
Aber sie kann doch hier nicht weg. Hier, wo Herrchens Spur aufhört. Er wird sie schon abholen. Ganz sicher wird er sie abholen, wenn sie nur ganz still sitzt, damit er sie auch finden kann.
Es gibt eine pitschnasse Begrüßung. Frauchen heult vor Erleichterung, Herrchen schluckt tapfer. Dann geht es zurück zu den Eltern, wo Kessi getrocknet, getröstet und gelobt wird. Viel später als geplant kommen sie in Giessen an.
Jetzt fährt sie nur noch mit Autositzgurt, gut gesichert. Der verhindert auch bei einem Unfall, dass sie wie ein Geschoß durchs Auto fliegt und sich und ihre Mitfahrer verletzt.

(Bild: Copyright www.seraphin-art.de)
Langsam laufen Läuse leberwärts in mir wegen Frauchens Liebesaffäre mit dem kleinen, kohlschwarzen Kater Kalle. Das ist ja bald nicht mehr anzusehen!
Vergangene Nacht war er wieder mal nicht da. Wenn er den ganzen Tag daheim verpennt, ist er halt Nachts unterwegs. Da kann ich mir dann stundenlang anhören, wie unruhig sie schläft. Alle paar Stunden schleicht sie durch das Haus. Terrassentür auf...zu. Haustür auf...zu.
So ungefähr um vier Uhr kommt er oft heim. Also steht Frauchen auf, macht Kaffe und wartet auf ihn und auf die Main Post, die unsere Zeitungsausträgerin bei Wind und Wetter gegen halb fünf bringt. Wenn Herr Kater Kalle Licht im Haus sieht, kommt er cool durch die Katzentür spaziert und verlangt ein paar Tröpfchen Sahne.
Mit dem Öffnen des Kühlschranks ist das Haus wach! Sheila, die weiße Angora Katzenhexe schlängelt sich aus Herrchens Bett und schreit den ganzen Flur entlang bis in die Küche: „Will auch Sahne, will auch Sahne!“ Das ist wohl die Orientalin in ihr.
Charlies Korb knirscht und kracht, wenn er aufsteht. Vorsichtshalber schlurfe ich mit noch fast geschlossenen Augen hinterher, um den Morgenschluck Sahne nicht zu verpassen.
In ein paar Minuten ist der Spuk vorbei und wir sind alle wieder auf unseren Plätzen und schnarchen weiter. Kalle liegt am Rücken von Frauchen, die jetzt endlich beruhigt schlafen kann. Ich höre sein zufriedenes Schnurren und ihr tiefes Atmen.
Nur gut, dass dieser Zirkus nicht jede Nacht stattfindet. Meistens ist der Kalle ja abends da und Frauchens Welt ist in Ordnung.
Endlich habe ich „Kampfhunde“ kennen gelernt! Die Aufregung vor dem Besuch war groß, denn eigentlich sollten die Bekannten, die diese Tiere haben, zu uns kommen. Weil ich aber inzwischen ein ziemlich guter Beschützer meiner Leute und meines Reviers geworden bin (und manchmal auch ein bisschen den Rambo herauskehre), haben wir uns entschlossen, uns auf den Weg zu ihnen zu machen.
Mir ist jeder Hundebesuch bei uns ein leichter Dorn im Auge, weil ich ein ziemlicher Eifersüchtler bin. Ist ja aber auch nötig! Wenn junge Fremde uns besuchen, könnte man meinen, Frauchen hätte das Sprechen verlernt - sie gibt Töne von sich, die keiner versteht: ei woisserdenn, dududu, dadada. Echt blöd! Die Älteren hat sie meist um den Hals hängen. Manchmal stinkt es mir schon.
Und dann gleich zwei! Nee, die hätte ich alle-gemacht! Hier im Haus herrscht nämlich
„Le Murph“. Und das bin ICH!
Auf dem Weg war Frauchen ziemlich nervös und ich habe mir die Litanei anhören müssen: „Sei schön brav, benimm dich, tobe nicht herum“. Und immer wieder hat sie mir eingetrichtert, was für liebe, folgsame Hunde das wären.
Bei unserer Ankunft stehen beide schon breitbeinig in der offenen Haustür. Ich fange gleich am Gartentor an loszubrüllen: „Na, ihr zwei, meint ihr vielleicht, ich komm’ da nicht rein! Ich habe keine Angst vor euch! Was wollt ihr eigentlich?“ Die verstehen wohl meinen Ton nicht, denn beide Schwänze wedeln freundlich. Die keilförmigen Gesichter kann ich nicht gut lesen aber als sie die Schnauzen öffnen, zeigen sie mir nicht die Zähne, sondern hecheln mir lachend eine Begrüßung zu. Ich bin baff und lasse mich beim Hineingehen von ihnen beschnuppern.
Sie haben nichts dagegen, dass ihre Menschen mich streicheln und mir nette Worte sagen. Die Ruhe und Sicherheit, die sie ausstrahlen ist enorm. In der Küche trinke ich aus ihrem Wassernapf und später lassen sie mich in aller Ruhe einen ihrer Hundekuchen fressen.
So kann ich ihnen wohl nicht böse sein, dass sie beim Kaffeetrinken rechts und links von MEINEM Frauchen sitzen und sich genüsslich die Ramsköpfe streicheln lassen. Wären sie Katzen, hätten sie sicher geschnurrt! So ist nur ein tiefes Brummen aus dem gewaltigen Brustkasten gekommen.
Ob die beiden eine Ausnahme sind? Nein! JEDER Hund, der im Familienverband seinen festen Platz hat, nicht in einem Zwinger weggesperrt ist, ist einfach ein Hund. Wir wollen nur dazugehören, mit einbezogen sein, freundlich erzogen und respektiert werden.
(..und manchmal auch Schmuseworte hören, wie: ei woisserdenn, wie dududu und dadada - auch wenn wir so tun, als sei uns das peinlich).
Wenn eine Katze spurlos aus ihrer Familie verschwindet, wird alles mögliche unternommen, um sie wieder zu finden: Zettel aushängen in der Nachbarschaft und in Geschäften, Zeitungsanzeigen aufgeben und vieles mehr. Die Gedanken daran, was passiert sein könnte, belasten schwer. Am schlimmsten ist die Ungewissheit.
Eines Tages kommt der junge Kater Tommy nicht zu seiner gewohnten Zeit nach Hause. Die Familie ist ein bisschen besorgt, aber immerhin ist Sommer und auch kastrierte Kater wollen sich hin und wieder in der Welt umschauen. Eine schlaflose Nacht vergeht, ein unruhiger Tag - und wieder eine Nacht.
Vorsichtshalber gibt seine Familie eine Anzeige in der Zeitung auf: Hauskater, weiß mit ganz wenigen getigerten Flecken, einer davon mitten zwischen den Ohren, wird vermisst.
Als ein Anrufer aus dem Nachbarort mitteilt, dass dort seit kurzer Zeit ein „solches Tier“ herumstreunt, machen sie sich auf den Weg. Der Kater, der schnurstracks auf sie zuläuft, ist nicht Tommy, sondern ein unbeschreiblich zerzaustes, offensichtlich sehr krankes Tierchen. Die Vernunft rät, sich ins Auto zu setzen und abzuhauen. Irgend jemand sagt: „Nehmen wir ihn halt mit und lassen ihn wenigstens vom Tierarzt behandeln, dann können wir ihn ja wieder herbringen.“
Die Prognose des Tierarztes ist niederschmetternd: „Dem werden wir wohl nicht helfen können.“
Katzenschnupfen, Ohrmilben, Bronchitis, allgemeine Schwäche, die Haut durch irgend etwas verätzt, kaum Haare am Körper - und einiges mehr!
Es wird in der Tat eine langwierige Sache. Nach zehn Tagen beim Tierarzt - jeden Tag haben sie ihn besucht, haben ihn sogar an einer Leine ein bisschen draußen herumgeführt - lebt er immer noch. Es geht ihm inzwischen verhältnismäßig gut, bis auf den Schnupfen. Er darf nach Hause. Das kann nur ein Ort sein: seine neue Familie, die schon mehrere Katzen hat und eigentlich Angst hat, sie könnten sich anstecken. Der Tierarzt beschließt, alles auf eine Karte zu setzen: Wenn er auch noch die notwendige Impfung überlebt... Irgendwie hat er auch das noch überstanden. Niemand weiß, wie alt er war aber er hat noch dreizehn Jahre lang ein gesundes Leben geführt als Hauptkater, als Macho, als Herrscher über die anderen und als Bettschläfer und Schmusetiger seiner Familie.
Frauchens Lieblingskater, Puschkin, hatte nicht so viel Glück. Sie hatte sich ausnahmsweise eine Rassekatze ausgesucht, weil sie ein Schmuserle wollte und seine Art als besonders anhänglich gilt. Er hat sie ganz schön hereingelegt. Obwohl er schon ziemlich früh seiner Männlichkeit beraubt wurde, war er ein richtiger Streuner, bekannt in mehreren Ortschaften rundum. Er ist nur zum Ausruhen nach Hause gekommen. Von wegen schmusen! Sein fluffiges Fell musste hin und wider gebürstet werden und er hat sich dabei aufgeführt wie ein Tiger.
Wahrscheinlich hat sie ihn so gern gemocht, weil sie ihn immer wieder aus unguten Situationen hat rauspauken müssen und weil sie ständig in Sorge um ihn war. Sein Leben war nicht ungefährlich, weil er so weite Strecken zurückgelegt hat. Wie oft ist Frauchen über die Felder gefahren und hat an seinen bekannten Lieblingsplätzen nach ihm gesucht. Wenn sie ihn gefunden hat, ist er freudig ins Auto gestiegen, hat sich daheim den Bauch vollgefuttert, sich in seiner Höhle im Kratzbaum ausgeschlafen - und ist wieder abgehauen.
Und dann kam eines Tages ein Anruf mit der Nachricht, dass er etwa zwei Kilometer entfernt tot im Straßengraben liegt. Bekannte hatten ihn in der Nacht mitten auf der Straße gefunden und ihn an die Seite gelegt. Man hat gar keine Verletzungen an ihm gesehen. Sein Fell war feucht vom Tau, der buschige Schwanz, den er so stolz getragen hatte, sah aus wie ein trauriges Fähnchen, die veilchenblauen Augen waren erloschen.
Es stellt sich immer wider die Frage, ob man Katzen einsperren soll, um ihnen ein langes Leben zu ermöglichen oder ob es richtig ist, sie den Gefahren eines freien, glücklichen Lebens auszusetzen.


Zehn- hundert- tausendmal hat auch unser Frauchen den Rat gehört, dass man sich vor dem Erwerb eines neuen Haustieres versichern soll, wo es herkommt. Wir kennen alle die eindringlichen Bitten, sich an das Tierheim zu wenden oder, wenn es ein bestimmtes Rassetier sein soll, sich die Züchter genau anzusehen. Auf keinen Fall ist auf Anzeigen zu reagieren, die die unterschiedlichsten Rassen anbieten.
Als unser Frauchen vor mehr als drei Jahren eine Anzeige gelesen hat, in der es hieß: Ausgebildete Wach- Schutz- und Begleithunde zu verkaufen, konnte sie es sich nicht verkneifen, einen Bloodhound anschauen zu wollen, der unter Rottweilern, Schäferhunden, Bullterriern und Doggen genannt wurde. Bloodhound - Jugendtraum! Und noch nie hatte sie einen „in echt“ gesehen! Das Ende vom Lied war, dass unser Charlie von einem „netten“ Mann zu uns ins Haus gebracht wurde und dass er sich ausgerechnet Herrchen an den Hals geworfen hat.
Alles hat darauf hingedeutet, dass es ein Hundehändler ist und doch war jede Vernunft im Eimer, als sie in Charlies Augen geschaut haben. „Der bleibt bei uns“, war die einmütige Entscheidung.
Die Strafe folgte auf dem Fuß. Sie hatten ein völlig verschrecktes, bis ins Innerste gestörtes Tier zu sich geholt und kamen erst viel später durch Beobachtung darauf, dass man wohl versucht hatte, Charlie „scharf zu machen“. Wer je einen Bloodhound (oder eine Dogge, einen Bullie, einen Rottweiler und wie sie alle heißen) gekannt hat weiß, welche Folgen das haben musste.
Unser Charlie hatte von der ersten Stunde an nur das eine im Sinn: seine neuen Menschen nicht aus den Augen zu verlieren! Nicht einmal die Katzen hat er beachtet. Frauchen band ihm ein gelbes Seidentuch um den Hals, falls sie ihn doch mal festhalten musste. Am dritten Tag nach seinem Einzug musste Charlie einige Zeit allein daheim bleiben und Frauchens Tochter sollte alle zwei Stunden nach ihm sehen, damit er sich nicht verlassen vorkäme. Der erste Besuch endete mit einer Katastrophe. Hund hört fast fremden Menschen, Haustür knallt. Hund stürzt in heller Panik davon, durchs Wohnzimmer, mit vollem Schwung durch die geschlossene, doppelt-verglaste Terrassentür, im untersten Eck des Gartens über eine Zweimeterhecke - und ist fort.
Herrchen, Frauchen kommen heim, suchen verzweifelt, benachrichtigen Tierheim, Polizei, Tierarzt, Radio und Zeitung. Mitten in der Nacht klingelt der Nachbar an der Tür. Charlie steht zitternd auf der Straße, unverletzt. Am nächsten Tag ein Anruf. Charlie war sechs Kilometer von daheim, am gelben Seidentuch erkannt, gesehen worden. Der Familie sind unzählige Gedanken durch den Kopf gegangen. Der wichtigste aber war: Er hat den Weg zurück gefunden, er hat Vertrauen gefasst, er weiß, dass er hier zu Hause ist und er ist gerne hier.
Mein kleiner Freund, der Yorkie Lou, verbringt sein Leben in einem gemütlichen Haus mit seinem Frauchen und Sara, der grauen Katze. Lou hat die Fäden ihres gemeinsamen Lebens fest in der Pfote. Er bestimmt so ziemlich, wie der Tagesablauf zu gehen hat, was er frisst, wann er frisst, wann er hinaus geht, wann geschmust wird. Man könnte fast sagen, er ist Frauchens Anhängsel, denn er ist überall dabei.
Jetzt hat es eine große Aufregung gegeben, weil sein Frauchen ins Krankenhaus musste! Schon Tage vorher hat er ihre Unruhe gespürt und bei allem, was sie ihm erzählt hat, war ihre Stimme ganz anders als bei den Schmusegeschichten sonst.
Ein kleiner Umzug steht bevor. Seine Lieblingsfreundin Chris holt ihn mit dem Auto ab. Aber auch das ist anders als sonst. Alle seine Sachen werden eingepackt: Körbchen, Schüsseln, Decken, Futter, Halsband, Leine. Er findet es toll. Nur Frauchens Stimme gefällt ihm immer noch nicht. Mit großen Augen schaut er sie an, weil er nicht versteht, warum sie so traurig ist. Er war doch schon so oft mit Chris unterwegs und ein bisschen Abwechslung ist prima.
Während Frauchen mit schwerem Herzen und anderen Schmerzen im Krankenhaus liegt, amüsiert sich Lou köstlich bei seinen Freunden. Er tobt mit den anderen Hunden herum, geht Pferde besuchen, räumt im Stall die Katzen auf und lässt sich daheim nach Strich und Faden verwöhnen. Der telefonische Bericht ins Krankenhaus ist sehr beruhigend und Frauchen erholt sich auch gut.
Natürlich verläuft die Begrüßung beim Heimkommen stürmisch und der kleine Lou nimmt sein Haus und seinen Garten begeistert wieder in Besitz. Am Abend kuschelt er sich wie immer an sein Frauchen und auch die Sarakatze liegt dabei. Alles ist wieder wie gewohnt, nur sein Frauchen denkt heimlich: „Ein bisschen hättest du mich schon vermissen können!“
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