Buch Cover Alle drei  mit photoshop 150
...ich bin Momo!

 ...hier bin ich!!

  MalMo3

Die Leser der kynologischen Fachzeitschrift „DER HUND“ kennen mich und meine monatliche Kolumne “...hier spricht Momo!“ Einige von ihnen waren der Meinung, dass es auch anderen Hundefreunden und insbesondere Freunden von Basset Hounds Vergnügen machen würde, auf persönlichen Seiten zu blättern.  Es werden einige meiner Geschichten zu lesen sein und natürlich auch Geschichten von meinem Vorgänger, Murphie, der zehn Jahre lang Chef der Kolumne war bis ich sie übernehmen durfte, als er in Pension ging.  Mit seinem „...hier spricht Murphie“ hat er oft ins Schwarze getroffen und die Anzahl seiner Fans war groß.

Als ich im Jahr 2003 im Alter von acht Wochen in die Familie kam, war Murphie ein Gentleman von gut zehn Jahren und er konnte mit mir kleinem Floh überhaupt nichts anfangen. Er hat mich einfach ganz geflissentlich übersehen ohne dabei unfreundlich zu sein.

Nur gut, dass Minifee da war, unsere sanfte Bloodhound Hündin, die nach anfänglichem Zögern meine Erziehung mit übernommen hat und die auch jetzt noch meine Ersatzmama ist.

Es ist nicht einfach, als Welpe von Mutter und Geschwistern getrennt zu werden und plötzlich ganz auf sich gestellt zu sein. Da braucht es Einfühlsamkeit der neuen Menschen, viel Zuneigung, Wärme und Geduld, damit ein so kleines Tierchen glücklich ist.

Nachdem sich Minifee entschlossen hatte, mich unter ihre Fittiche zu nehmen, war für mich die Welt in Ordnung und auch die Tatsache, dass Murphie meine Annäherungsversuche abgelehnt hat, war kein Drama. Ich habe ihn immer wieder mal ein wenig geärgert, weil ich ihn gar zu gerne geküsst habe.

So, nun schauen wir uns mal an, wie mein Leben angefangen hat, wie ich gewachsen bin und wie es mir jetzt so geht.

Geboren bin ich bei Jindra. Wenn Ihr alle ihre Basset Hounds sehen möchtet, stöbert doch mal auf ihren Seiten. www.bassethoundbray.com .

Der Name, den Jindra mir gegeben hatte war „Queenie Moraviabray“ aber schon ab dem Alter von etwa drei Wochen wurde ich MOMO gerufen. Christine, die zu dem Zeitpunkt schon wusste, dass ich ihr Hundekind sein würde, hatte ihn ausgesucht. Ich war DIE mit dem kreisrunden „Krönchen“ mitten auf dem Kopf und Jindra hatte das richtige Gespür, dass ich eine sanfte Seele sein würde – also genau das Hundemädchen, das Christine haben wollte.

 

Meine Eltern

Mama:  Swede Sun’s Vanja

Papa:  Jackson v. Hollandheim

Jackson
Vanja
Mo Neu

Das ist das erste Foto, auf dem mich Uwe und Christine gesehen haben. Nagelneu, eben geboren und noch endlos weit von ihnen entfernt

MoGeschw 01

Meine Geschwister und ich kriegen noch nichts mit, warten nur darauf, dass wir gleich wieder zu Mama gebracht werden

Mo Hand gähnt
Mo 4 Wochen
Mo Kuss
Mo steht Tpch
Mo sitzt re
Mo Kopf re
Mo Schulter

...ein bisschen sehe ich schon aus wie ein Hundetier - oder? Da hatte Jindra mich gerade gewogen

Mit vier Wochen stellt Jindra mich schon hin wie einen Großen.
Mache ich nicht eine tolle Figur?
Seht Ihr das Zwinkern für Christine in meinen Augen?
Glaub nur ja nicht, dass ich mich immer so hinstellen lasse!

Nach diesem Foto gab es für Christine kein Zurück mehr!

Ich war ihr Hund!

Ein Wunder ist es nicht, denn wer könnte diesem Kussmund widerstehen

 

Ein bisschen verloren sehe ich schon aus an meinem ersten Abend in meinem neuen zu Hause. Aber die Unsicherheit und leichte Traurigkeit waren schnell verflogen. Kuscheln, spielen, schlafen, essen - lang hat es nicht gedauert bis ich rundum zufrieden war.

Wie könnte jemand diesem Blick auch nur den kleinsten Wunsch verweigern?

...ohne Worte

...sooooo müde...

...aber soooo zufrieden...

Mo Frank blau

Der erste Tag geht zu Ende

Mit großen Augen frage ich: wo schlafe ich denn?

Alle Gesundheits- und Sauberkeitsfanatiker: bitte schnell weiterblättern.

Denn in gegenseitigem Einvernehmen landete ich natürlich - im Bett.

 

Die Vorteile liegen für alle Beteiligten auf der Hand. Babyhund zwischen Frauchen und Herrchen spürt deren Wärme, hat keinen Grund zum Weinen.  Die Menschen können ruhig schlafen, weil sie u.a. wissen, dass Knöpfchen sich meldet, falls ein kleines nächtliches Gassi-Gehen nötig wird.

Ach, es schläft sich so gemütlich! Wir alle sind von den Aufregungen des Tages rechtschaffen müde. Glücklich kuschele ich mich in die Wärme und schlafe durch bis zum Morgen. Ich bin daheim!

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